Fotowalk mit Markus Palmi

Lernen, Lachen, Fotografieren und der Beginn eines kleinen Netzwerks

Was für ein Nachmittag! Rund um die Burgruine Reichenau – zwischen Mauern, dem Burgturm, langen Kanten und weitläufigem Gelände – hatten wir die perfekte Kulisse, um Fotografie nicht nur zu erklären, sondern wirklich zu erleben. Das Wetter hatte uns dabei eine Grundlage geboten, auch mit Licht und Schatten zu spielen – einfach gesagt ein perfekter Sonntag Nachmittag.

Gemeinsam haben wir uns Schritt für Schritt durch die wichtigsten Themen gearbeitet:

  • Belichtungsdreieck & praktische Anwendung
  • Tiefenschärfe, Unschärfe & kreative Kontrolle
  • Portraits aus verschiedenen Winkeln
  • Nahaufnahmen & Details
  • Verzeichnungseffekte am Burgturm sichtbar machen
  • Kamera‑Modi im Vergleich – bis hin zum manuellen „M“-Modus

Für mich persönlich war’s ein kurzweiliger, inspirierender Nachmittag mit vielen praktischen Inputs, die man so nicht einfach nachlesen kann. Mit vielen Aha‑Momenten und einer Gruppe, die richtig Lust auf mehr macht.

Und das Schönste:

Aus dem Walk entsteht gerade ein kleines Netzwerk. Eine WhatsApp‑Gruppe, in der Tipps zu Kameras, Objektiven, Software, Bearbeitung und neuen Ideen geteilt werden. Austausch statt Konkurrenz. Lernen statt Perfektionismus. Genau so fühlt sich eine gute Community an.

Auch das Feedback, dass ich die letzten 2 Tage erhalten habe, hat gezeigt, wie wertvoll der Nachmittag war:

  • „Ein professioneller Nachmittag mit vielen hilfreichen Einführungen in die Fotografiewelt.“
  • „Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen – vielleicht sogar mal in einer Stadt.“
  • „Richtig spannend und inspirierend – danke fürs Organisieren!“

Schon vor dem Start war die Stimmung großartig:

Akkus geladen, Speicherkarten leer, Handys bereit, Notizblöcke eingepackt, und ein Handout in PDF das uns Grundlagen für das Nachblättern ermöglichte. So starteten wir den 4 stündigen kurzweiligen Foto-Walk. Ein Walk der nicht nur durch die Fotografie führte sondern ein Walk der Themen an verschiedenen Stationen in der Natur bzw. rundum die Burg behandelte.

Rückblickend sind mir viele nützliche Dinge hängengeblieben, doch das was alles überschattet war ein Simpler einfacher Wert: 18 Prozent.
Markus hat es an diesem Nachmittag immer wieder erwähnt: Die magischen 18 % Grau. Und irgendwann hatte es etwas Märchenhaftes und das in der Nähe der Burgruine in Reichenau – schon fast kitschig. Stell dir vor, jede Kamera dieser Welt hat ein kleines Wesen in sich sitzen – nennen wir es den Belichtungswichtel. Dieser Wichtel hat nur eine Aufgabe: Er will die Welt so belichten, dass sie im Durchschnitt wie ein 18‑Prozent‑Grau aussieht. Nicht zu hell, nicht zu dunkel, einfach… mittelgrau, die perfekte Balance. Die Teilnehmer konnte das märchenhaften Geheimnis lüften.

Danke an Markus und alle Teilnehmer! Hier einige Inspirationen des Events:

Übungen zum Weißabgleich:

Übungen zur optimalen Belichtung:

Perspektiven: Frosch- vs. Vogelperspektive